Als Familienunternehmen denken wir seit jeher in Generationen, nicht in Quartalen. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie bündelt unsere Aktivitäten in den vier Handlungsfeldern Umwelt, Mitarbeiter:innen, Wertschöpfung und Gesellschaft. Im Folgenden zeigen wir, welche Ziele wir konkret verfolgen – und was wir Tag für Tag dafür tun.

Angelique Renkhoff-Mücke (Chief Executive Officer)

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie gibt uns Orientierung und schafft einen gemeinsamen Rahmen für beide Sparten und alle Marken der WAREMA Group. Elf Kernthemen mit messbaren Zielen zeigen, woran wir in den einzelnen Unternehmensbereichen arbeiten. Wie wir daran arbeiten und wo wir stehen, dokumentieren wir in unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.

Unsere vier Handlungsfelder greifen ineinander.

Für einen klaren Überblick bündeln wir sie in zwei Themenbereiche: Umwelt & Wertschöpfung sowie Mitarbeiter:innen & Gesellschaft.

Treibhausgasemissionen reduzieren sowie Energie und Materialien gezielter einsetzen: Daran arbeiten wir an unseren Standorten und mit Blick auf den Lebenszyklus unserer Produkte.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen: Hier bündeln wir unsere Ziele und Maßnahmen für eine inklusive Unternehmenskultur, Gesundheit, Bildung und gesellschaftliches Engagement.

Menschenrechte, Arbeitsstandards, Umwelt und verantwortungsvolle Unternehmensführung sind feste Bezugspunkte unseres Handelns. Deshalb orientiert sich die WAREMA Group an international anerkannten Referenzwerken und nutzt sie als Rahmen für interne Grundsätze, Prozesse und Entscheidungen:

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen

Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen ​

10 Prinzipien des UN Global Compact

Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)​​

Die folgenden Themen sind für uns jedoch besonders wichtig:

Wer Treibhausgasemissionen reduzieren will, braucht klare und überprüfbare Ziele. Deshalb hat WAREMA wissenschaftsbasierte Reduktionsziele für die eigene Geschäftstätigkeit und ausgewählte Bereiche der Wertschöpfungskette festgelegt. Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat diese im Mai 2024 validiert.

Bis 2030 wollen wir die absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 gegenüber dem Basisjahr 2021 um 42 % senken. Die SBTi hat dieses Ziel als mit einem 1,5-°C-Pfad vereinbar bestätigt. Für die Scope-3-Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen sowie brennstoff- und energiebezogenen Tätigkeiten haben wir uns im gleichen Zeitraum eine Reduktion um 25 % vorgenommen.

Zum SBTi Dashboard

Globale Herausforderungen brauchen gemeinsame Orientierung. Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) wurden 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie dienen der WAREMA Group als internationaler Referenzrahmen für ihre Nachhaltigkeitsstrategie, darauf aufbauend wurde die unternehmensinterne Nachhaltigkeitsstrategie erstellt.

Transparenz schafft Orientierung.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 gibt Einblick in die Ziele und Maßnahmen der WAREMA Group und dokumentiert zentrale Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025. Der Bericht wird freiwillig veröffentlicht und orientiert sich an den European Sustainability Reporting Standards (ESRS).

Zum Nachhaltigkeitsbericht 2025

Menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfalt braucht klare Prozesse. Im Rahmen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) analysiert WAREMA entsprechende Risiken im eigenen Geschäftsbereich und entlang der Lieferkette.

Der LkSG-Bericht dokumentiert für das Geschäftsjahr 2023 unter anderem Zuständigkeiten, Risikoanalysen, Präventions- und Abhilfemaßnahmen sowie das Beschwerdeverfahren.

Durch neue regulatorische Änderungen sind wir nicht mehr berichtspflichtig, trotzdem steht die Sorgfaltspflicht für uns an der Tagesordnung.

Zum LkSG-Bericht 2023

Sonnenschutz kann den Wohnkomfort erhöhen und – je nach Produkt, Einbausituation, Steuerung und Nutzung – solare Wärmeeinträge und den Energiebedarf eines Gebäudes beeinflussen.

Wie das funktioniert und welche Rolle dabei Energie, Materialien, Nutzungsdauer und Service spielen, erfahren Sie auf unserer Themenseite mit konkreten Daten und Nachweisen.

Die BRICHBAGs werden von MANOMAMA in Augsburg hergestellt. Bei der Zusammenarbeit für BRICHBAG werden Textilreste aus dem Zuschnitt unserer Markisenstoffe zu Taschen und Rucksäcken weiterverarbeitet. So werden geeignete Restmaterialien für neue Produkte genutzt. Mit dem Kauf eines BRICHBAG wird die Herstellung eines Rucksacks für Menschen ohne Obdach unterstützt, der mit nützlichen Dingen für den Alltag auf der Straße gefüllt wird. So verbindet BRICHBAG die Weiterverwendung von Restmaterialien mit der Unterstützung eines sozialen Projekts.

„Mit unseren Produkten tragen wir dazu bei, Lebensräume komfortabel zu gestalten. Dabei entwickeln wir innovative Lösungen und arbeiten an konkreten Maßnahmen in den Bereichen Energie, Materialien und Produktlebenszyklus.“

„Unser täglicher Umgang mit Kunststoff treibt uns an, Materialien effizient einzusetzen und den Einsatz von Rezyklaten weiterzuentwickeln.“

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