Wir haben nur diese eine Erde – und viele Möglichkeiten, mit Energie und Ressourcen bewusster umzugehen. Deshalb arbeitet WAREMA kontinuierlich daran, den Energie- und Ressourceneinsatz weiterzuentwickeln. Dazu gehören Maßnahmen zur Energieeffizienz, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Ansätze für einen effizienteren Materialeinsatz und die Weiterverwendung oder Verwertung geeigneter Reststoffe.
Ganz nach unserem Motto "Reduzieren statt kompensieren" investieren wir in Projekte, die zur Energieeffizienz beitragen und erneuerbare Energien und beschäftigen uns damit, wie wir Rezyklate und Materialien mit geringeren produktbezogenen Treibhausgasemissionen stärker einsetzen können. Dabei nehmen wir sowohl die Emissionen aus unserer eigenen Geschäftstätigkeit als auch die unserer Produkte und damit die Tätigkeiten unserer Vorlieferanten in den Blick.
Klar: Nicht für jedes Thema gibt es schon die perfekte Lösung. Umso wichtiger ist es für uns, konkrete Schritte zu gehen und unsere Ansätze kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Unsere Produkte entstehen in Deutschland und Europa.
Wir entwickeln und produzieren hier maßgefertigt und kundenindividuell.
Auch beim Material bleiben wir dran: Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir daran, die Treibhausgasemissionen aus zugekauften Materialien zu reduzieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Aluminium und der schrittweisen Erhöhung des Recyclinganteils.
Auch eine möglichst lange Nutzung unserer Produkte gehört für uns dazu. Mit Serviceleistungen – von der Modernisierungsberatung über Reparaturen und Upgrades bis zum Austausch von Markisentüchern – unterstützt WAREMA dabei, bestehende Sonnenschutzanlagen länger im Einsatz zu halten.
Verantwortung endet für uns nicht am eigenen Werkstor. Deshalb führt WAREMA regelmäßige und anlassbezogene Risikoanalysen in der Lieferkette durch. Bei identifizierten Risiken kommen je nach Fall beispielsweise Fragebögen, Schulungen oder Audits zum Einsatz.
Wir haben ein klares Ziel vor Augen: Bis 2030 wollen wir unsere Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 um 42 % gegenüber dem Basisjahr 2021 reduzieren.
Dafür setzen wir an verschiedenen Stellen an: Wir investieren in energieeffiziente Produktionsanlagen, modernisieren unsere Gebäudeinfrastruktur und bauen die Nutzung erneuerbarer Energien aus. Über unser Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2018 analysieren wir relevante Produktionsverfahren und Prozesse und leiten daraus Maßnahmen ab.
Das Thema Energieeffizienz kommt vor allem bei unserer Gebäudeinfrastruktur zum Tragen: So wurden in einem Refit-Projekt im Jahr 2021 flächendeckend Leuchtmittel gegen energiesparende LED-Leuchtmittel eingetauscht.
Die Kraft der Sonne nutzen wir auch an unseren eigenen Standorten. In den Jahren 2023 und 2024 wurden insgesamt fünf neue Photovoltaikanlagen projektiert.
2025 hat WAREMA rund 2,6 GWh Solarstrom für die eigene Nutzung erzeugt. Damit konnten wir rund 16 % unseres eigenen Strombedarfs decken.
Am Standort Dillberg in Marktheidenfeld kommt eine Hackschnitzelheizung zum Einsatz, die vor allem Bürogebäude und weitere Räumlichkeiten beheizt. Seit ihrer Erweiterung im Jahr 2023 können dort jährlich rund 380 Tonnen Altholz aus Einweg-Holzpaletten energetisch genutzt werden.
Nach der zugrunde liegenden Berechnung entspricht die damit bereitgestellte Energiemenge rund 115.000 Litern Heizöl pro Jahr.
Auch ausgediente Holzpaletten können noch einen Zweck erfüllen: In unserer Hackschnitzelheizung am Standort Dillberg in Marktheidenfeld werden sie als Brennstoff für die Wärmeversorgung genutzt. Seit der Erweiterung der Anlage im Jahr 2023 können dort jährlich rund 380 Tonnen Altholz energetisch verwertet werden. Nach der zugrunde liegenden Berechnung entspricht die damit bereitgestellte Energiemenge rund 115.000 Litern Heizöl pro Jahr.
Manchmal muss man im Kreis denken, um weiterzukommen. Das gilt auch für Materialien und Reststoffe. Deshalb schauen wir bei WAREMA darauf, wo sich Produktionsreste vermeiden oder geeignete Reststoffe weiterverwenden und verwerten lassen.
Bei Aluminium, Kunststoffgranulat und weiteren Produktionsmaterialien arbeiten wir an einem effizienteren Materialeinsatz. Für Reststoffe orientieren wir uns dabei am Prinzip Reduce – Reuse – Recycle.
Ein Großteil unserer Abfälle wird bereits sortenrein getrennt und verwertet. Gleichzeitig arbeiten wir daran, gemischte Abfälle weiter zu reduzieren und geeignete Restmaterialien für andere Anwendungen nutzbar zu machen.
Der Großteil unserer Abfälle wird schon heute sortenrein getrennt, verwertet oder im besten Fall von vorneherein vermieden. Für 2025 fielen 655 Tonnen gemischte, nicht gefährliche Abfälle und 1.395 Tonnen sortenreine Recyclingabfälle an.
Auch kleine Veränderungen können Prozesse verbessern: Mit Ballenpressen werden Kartonabfälle direkt an unseren Standorten verdichtet. Dadurch sinken Abfallvolumen und Transportaufkommen. Nach der zugrunde liegenden Berechnung reduzieren sich die damit verbundenen transportbedingten CO₂e-Emissionen gegenüber dem früheren Vorgehen um rund 90 %.
Sonnenschutz kann den Wohnkomfort erhöhen und – je nach Produkt, Einbausituation, Steuerung und Nutzung – solare Wärmeeinträge und den Energiebedarf eines Gebäudes beeinflussen.
Wie das funktioniert und welche Rolle dabei Energie, Materialien, Nutzungsdauer und Service spielen, erfahren Sie auf unserer Themenseite mit konkreten Daten und Nachweisen.
Was ist ein Corporate Carbon Footprint?
Der Corporate Carbon Footprint erfasst die Treibhausgasemissionen eines Unternehmens innerhalb der festgelegten Bilanzierungsgrenzen. WAREMA bilanziert diese Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) und unterscheidet dabei zwischen Scope 1 und 2 sowie Scope 3.
Unser Ziel bis 2030: Gegenüber dem Basisjahr 2021 wollen wir die Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 um 42 % und in Scope 3 um 25 % reduzieren. Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat 2024 bestätigt, dass das Reduktionsziel für Scope 1 und 2 mit einem 1,5-°C-Pfad vereinbar ist.
Wo stehen wir heute?
Im Jahr 2025 lagen die bilanzierten Emissionen bei 16.048 Tonnen CO₂e in Scope 1 und 2 und 148.084 Tonnen CO₂e in Scope 3. Gegenüber 2021 entspricht das einer Reduktion von 13 % in Scope 1 und 2 beziehungsweise 39 % in Scope 3.
WAREMA arbeitet mit wissenschaftsbasierten Klimazielen. Im Mai 2024 hat die Science Based Targets initiative (SBTi) validiert, dass die WAREMA-Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 mit einem 1,5-°C-Pfad vereinbar sind.
Was ist die Science Based Targets initiative?
Die SBTi bietet einen wissenschaftsbasierten Rahmen, um unternehmerische Klimaziele im Hinblick auf das Pariser Klimaabkommen zu bewerten.
Das verwendete Material beeinflusst den Product Carbon Footprint über mehrere Lebenszyklusphasen hinweg – von der Beschaffung und Verarbeitung über die Nutzung bis zur Entsorgung. Deshalb betrachten wir bei der Weiterentwicklung unserer Produkte unter anderem die verwendeten Rohstoffe und deren dokumentierte Umweltkennwerte. So können wir gezielt prüfen, wo Materialien mit geringeren produktbezogenen Treibhausgasemissionen eingesetzt werden können.
Zertifizierte Managementsysteme unterstützen WAREMA dabei, definierte Qualitäts-, Arbeits- und Umweltschutzanforderungen zu steuern und die zugrunde liegenden Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Welche Standards und Zertifizierungen dabei zum Einsatz kommen, erfahren Sie auf unserer Übersichtsseite.
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie 2030 gibt den Rahmen für konkrete Ziele und Maßnahmen vor. Sie umfasst vier Handlungsfelder mit insgesamt elf Kernthemen und messbaren Zielen.
Im Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigen wir, welche Themen wir verfolgen, welche Maßnahmen wir umsetzen und wo wir aktuell stehen.
Die BRICHBAGs werden von MANOMAMA in Augsburg hergestellt. Bei der Zusammenarbeit für BRICHBAG werden Textilreste aus dem Zuschnitt unserer Markisenstoffe zu Taschen und Rucksäcken weiterverarbeitet. So werden geeignete Restmaterialien für neue Produkte genutzt. Mit dem Kauf eines BRICHBAG wird die Herstellung eines Rucksacks für Menschen ohne Obdach unterstützt, der mit nützlichen Dingen für den Alltag auf der Straße gefüllt wird. So verbindet BRICHBAG die Weiterverwendung von Restmaterialien mit der Unterstützung eines sozialen Projekts.